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aktueller Flyer
Verein Turm Roten


(PDF)

Vermietung Räume

Der feine Unterschied:
Honeri-Türmli

von der Confiserie Ehliger, Hochdorf

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200

Aktuelles

Referat

Ein vertragener Säugling, Verdingkinder,
ein taubstummes Mädchen
und ein aufmüpfiger Gastwirt

Unbekannte Geschichten aus der Gemeinde Hohenrain

Die Alte Eidgenossenschaft steht für eine Epoche, in welcher der Staat wenig präsent war. Die untertänigen Dorf- und Stadtbewohner regelten viele Angelegenheiten selbstständig im Rahmen ihrer verbrieften Autonomie.

Seit der Helvetischen Republik und den folgenden Staatsordnungen (Mediation und Restauration) begann auch für die Gemeindebürger von Hohenrain die moderne Zeit mit gesetzlich genau festgelegten Freiheiten, Kompetenzen und Pflichten.

Die Referenten sind durch ausgedehnte Archivstudien mit den Verhältnissen des 19. Jahrhunderts gut vertraut. Sie erzählen unbekannte Geschichten von Personen, die in der Gemeinde Hohenrain lebten oder aus dieser Gemeinde stammten. Menschen, die in der modernen Justiz und Bürokratie ihre Spuren hinterliessen. Diese Schicksale sind ein lebendiges Zeugnis der neueren Geschichte. Sie machen auch deutlich, wie sich das Verhältnis von Bürger und Staat veränderte.

Verschleppte (vertragene) Kinder

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden auch uneheliche Kinder aus der lnnerschweiz über den Gotthard getragen und im Findelhaus von Mailand ausgesetzt. Die Behörden drückten ein Auge zu. Schliesslich konnten so Fürsorgekosten gespart werden.

 

Referat von Gertrud und Paul Wyrsch-Ineichen, Dres. phil. I.

Montag, 13. November 2017, 19.30 Uhr

Aula Heilpädagogisches Zentrum Hohenrain (HPZ)


Eintritt frei

Flyer (PDF)

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Rebberg Honeri

Ausstellung: Jeden ersten Sonntag im Monat offen (April bis Oktober)

Von April bis Oktober ist der Turm Roten jeden ersten Sonntag im Monat zwischen 14 und 17 Uhr frei zugänglich. Die Ausstellung vermittelt vertiefte Informationen zur Landschaft, zur wechselvollen Geschichte der Johanniterkommende und seiner Ordensritter, zur Verbindung mit Hohenrain und der Entstehung des heutigen Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) in den Räumen der Kommende.

 

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Panorama Honeri

Panorama von Hohenrain mit den Bergnamen (120 cm lang); Preis: Fr. 9.– (erhältlich an den offenen Sonntagen im Turm Roten)

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Am Samstag, 26. Juni 2010 wurde der Turm Roten in Hohenrain und die kleine Ausstellung im Obergaden offiziell eröffnet.

Eröffnung Turm Roten

Was gibts wohl Interessantes hinter dieser alten Türe ? Richtig, die gotische Stube mit gewölbter Tonnendecke.

Kommende Hohenrain

Der Turm Roten in Hohenrain soll sich zur Attraktion im Luzerner Seetal mausern:
mit einem neuen Lift, einem neuen Verein und einer geplanten Ausstellung.

Die Burganlage Hohenrain hat eine 800-jährige Geschichte und wird vom Kanton als Heilpädagogisches Zentrum genutzt. Optisches Aushängeschild der Anlage ist der sogenannte Rote Turm. Doch dieser war bisher nicht zugänglich, «obwohl er ein erstklassiger Aussichtsturm ist, mit einem Panoramablick von den Glarner bis zu den Berner Alpen», wie Otto Bachmann in einer Medienmitteilung zitiert wird. Der Hochdorfer habe mit seinem Rotary Club Luzern-Seetal die Initiative ergriffen, dem alten Turm neues Leben einzuhauchen.

Lift bereits eingebaut
In Absprache mit Denkmalpflege und Heilpädagogischem Zentrum haben die Rotarier ein Projekt für den Einbau eines Lifts entwickelt. So können im dreistöckigen Turm die Räume sinnvoll bewirtschaftet und für alle zugänglich gemacht werden, wie es weiter heisst. Lifteinbau und Anpassungsarbeiten für WC und Office seien bereits realisiert. In den nächsten Monaten entsteht im Dachgeschoss unter der Federführung von Dieter Ruckstuhl (Konservator Schloss Heidegg) eine Ausstellung. An die Kosten von total 380'000 Franken leistet der Rotary Club Luzern-Seetal 180'000 Franken. Dazu kommen Beiträge von Gemeinden, Firmen und Privaten.

Neuer Verein gegründet
Für die Belebung des Turms und den Betrieb der Ausstellung ist jetzt unter dem Präsidium von Dominik Leisibach der Verein «Turm Roten Hohenrain» gegründet worden. Der Verein ist verantwortlich für die Organisation des öffentlichen Zugangs, den Betrieb der Ausstellung und die Betriebskosten. Dazu kommt eine sakral-kulturelle Aufgabe: Der Turm-Club soll jährlich um den 24. Juni (Johannis-Tag) ein «Johanniterfest» für die Bevölkerung organisieren.

scd