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Rundturm mit Ringmauer

Die Ringmauer talswärts brusthoch, sonst durchschnittlich 3.8 m hoch, hat eher den Charakter einer Klostermauer als einer Befestigungsanlage. Sie umfasst in unregelmässigem Verlauf ungefähr ein Ovales Terrain von 170 m Länge und 100 Meter Breite. Die Nordwestecke ist mit einem Rundturm (Durchmesser 5,5 Meter) markiert. Das einst hier befindliche äussere Tor ist samt einem Stück der Mauer seit dem 19. Jahrhundert abgetragen. Das Torwärterhaus aus dem 19. Jahrhundert entfernte man bei der Renovation 1990. Die Kommendebauten liegen alle im westlichen Drittel des ummauerten Bezirks. Es sind im wesentlichen drei Trakte zu unterscheiden die ungefähr parallel zueinander Verlaufen. Alle Bauten sind im 16. Jahrhundert und dann wieder im Barock und im 19. Jahrhundert umgestaltet worden.

Rundturm Hohenrain

Rundturm mit rekonstruierter Umfassungsmauer.

Ursprünglich bildete die Ringmauer an der Nordwestecke einen rechten Winkel. Hier befand sich das grosse Eingangstor zur Kommende. Die Mauer wurde um 1600 ausgebrochen um auf dem Molassefelsen einen Rundturm aus Bruchsteinen zu bauen. Schon bei seinem Bau oder kurz nachher muss der Turm gegen den Hof hin offen gewesen sein. Ein Ofenschacht ist in die Schalenturmmauer eingelassen. In unbekannter Zeit benutzte man den Turm auch als Schmiede. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts kam das Torwärterhäuschen – später das Sigristenhaus - dazu. Darin befand sich von 1858 bis 1919 die Hohenrainer Post.

Wächterhaus Hohenrain Wächterhaus und Rundturm Hohenrain
Bei Restaurierungsarbeiten im Jahre 1990 wurden diese Anbauten wieder entfernt, um den wehrhaften Charakter des Rundturmes zu betonen.

Ringmauer Turm

Die Ringmauer mit dem Rundturm, wo einst das Zugangstor zur Kommende stand.